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Hygienekonzept
für Gottesdienste in der Kirche des Heiligen Seraphim von Sarow in Cloppenburg
Stand 10.11.2020
1. TEILNAHME UND EINGANGSKONTROLLE
■ Die Zahl der Plätze pro Gottesdienst ist, ausgehend von der vorhandenen Fläche im
Innenbereich von 190,17qm, auf 38 Personen älter als 3 Jahre begrenzt, ungeachtet ob
diese zu einem Haushalt gehören. Die Teilnehmer dürfen sich grundsätzlich nur an dem
zugewiesenen Platz, gekennzeichnet durch einen Stuhl, aufhalten. Es wird eine telefonische
Voranmeldung durchgeführt, die restlichen Plätze werden an die zuerst eintreffenden
verteilt, bis alle Plätze vergeben sind.
■ Im Außenbereich auf der Südseite des Gebäudes, beim Lautsprecher, werden ebenso
Stühle als Abstandsmarkierungen, mit einem Mindestabstand von 1,5m in jede Richtung
angesetzt. Bei zumutbaren Wetterverhältnissen können diese Plätze belegt werden. Der
Zugang zu diesen Plätzen erfolgt über die draußen befindliche Zuwegung rechts um das
Gebäudekomplex.
■ Der Einlass wird durch Ordnerinnen und Ordner geregelt. Den Anweisungen der Ordner ist
Folge zu leisten. Die Ordner stellen sicher, dass sich max. 38 Personen im Gebäude
einfinden.
■ An Atemwegsinfekten erkrankten Besucherinnen und Besuchern wird die Teilnahme, auch
im Außenbereich, nicht gestattet. Sie werden gebeten, auf Hausandachten auszuweichen.
Für gefährdete Besuchende sind spezielle Plätze mit höherem Abstand eingerichtet. Bitte
wenden Sie sich im Bedarfsfall an die Ordner.
■ Beim Eintreten in die Kirche desinfiziert sich jeder die Hände mit geeignetem und vor Ort
ausreichend zur Verfügung stehenden Mitteln die Hände. Bei Allergien oder Krankheit
stehen Waschbecken mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern in der Toilette im
Eingangsbereich zur Verfügung.
■ Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben in der Kirche strikt
untersagt. Ein Mindestabstand von 1,5 Meter zum Nachbarn ist stets einzuhalten.
■ Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske ist bereits auf dem Kirchengelände empfohlen, in der
Kirche ausnahmslos und durchgehend erforderlich. Es werden keine Atteste oder sonstige
befreiende Dokumente anerkannt.
2. Hygienemaßnahmen
■ Die allgemeinen Hygieneregeln sind auch im Gottesdienst einzuhalten.
■ Im Eingangsbereich desinfizieren sich am Gottesdienst Mitwirkende sowie Besucherinnen
und Besucher die Hände. Die Kirche stellt dafür Desinfektionsmittel bereit. Wenn
Desinfektionsmittel aus Gesundheitsgründen (z.B. Allergie, Hautkrankheit) nicht ertragbar
ist, ist auch hygienisches Händewaschen mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern in den
Waschräumen direkt neben dem Eingang möglich.
■ Das Tragen von Mund-Nasen-Masken ist ausnahmslos erforderlich. Es werden keine Atteste
oder sonstige befreiende Dokumente anerkannt.
■ Die Waschbecken in den Toiletten werden zugänglich gemacht (Flüssigseife und
Einmalhandtücher sind bereitgestellt).
■ Türen werden, bei zumutbaren Wetterverhältnissen offenstehen gelassen, damit möglichst
wenig Oberflächenkontakt besteht. Türgriffe und Handläufe, Bänke und Stühle sowie
Toiletten werden vor, ggfls. während und nach dem Gottesdienst mit geeigneten
Reinigungsmitteln gereinigt.
■ Ständer oder Tische mit Material zum Mitnehmen werden entfernt.
■ In dem sogg. „Kirchenladen“ ist gleichzeitig max. 1 Person erlaubt (Kinder der Person bis 3
Jahren ausgenommen).
■ Die Räume werden während der Veranstaltungen regelmäßig gelüftet, bei zulässigen
Wetterverhältnissen werden die Türen durchgehend offen gelassen.
3. Abstandswahrung
■ Vor der Kirchentür, gekennzeichnet durch Markierungen auf dem Boden, und im gesamten
Gebäude gilt das Abstandsgebot. Der Sitz- und Stehabstand zwischen Personen in jede
Richtung beträgt mind. 1,5 Metern.
■ Das Betreten der Kirche wird geordnet organisiert. Es gilt eine Einbahnstraßenregelung: Die
Tür auf der Nordseite ist der Eingang auf der Südseite, der Ausgang.
■ In der Kirche werden Plätze mittels Aufstellung der Stühle markiert, mit entsprechendem
Abstand zur Seite sowie nach vorn und nach hinten. Personen einer Hausgemeinschaft
können sich neben einander bis zu einer Anzahl von 4 einfinden, solange der
Mindestabstand zu den anderen nicht unterschritten und die maximal zulässige
Personenanzahl im Gebäude nicht überschritten wird.
■ Die Anzahl der Stühle überschreitet nicht die Zahl der Personenobergrenze, in unserem Fall
38 Pers, welche von den örtlichen Behörden verordnet ist.
4. Gottesdienst
■ Bis auf Weiteres gelten auch für unsere Gottesdienste und Veranstaltungen die
Pandemiemaßnahmen vor Ort. Eine Rückkehr zur üblichen Gottesdienstform scheint auf
absehbare Zeit nicht möglich.
■ Das Singen im Gottesdienst wird nicht gestattet. Der Chor befindet sich abgetrennt (im 1.
OG) von den Besuchern und begleitet gesanglich den Gottesdienst. Die Chorräumlichkeiten
haben eine zusätzliche Fläche von 47,94qm. Somit werden sich maximal 4 Sänger im
Chorraum einfinden.
■ Von allen gottesdienstlichen Handlungen, die Berührung voraussetzen, wird Abstand
genommen (z. B. Friedensgruß etc.).
■ Die Feier des Abendmahls (Mahl des Herrn) ist wegen des damit verbundenen
Infektionsrisikos nur nach den geltenden Vorschriften unseres Bischoffs, in Absprache mit
dem Referat für Gesundheit und Umwelt in München zu vollbringen. Die Servietten und
Becher dürfen nicht rundgegeben oder mitgenommen werden, sondern jede/r
Teilnehmende/r muss sich seine nehmen, ohne weitere Gegenstände zu berühren.
Spezielle Auffangbehälter stehen an den ausgewiesenen Plätzen bereit.
■ Die Kollekte wird zentral eingesammelt und mit Einmal-Handschuhen gezählt. Es sind
Online-Spendenmöglichkeiten eingerichtet und bevorzugt (Infos unter russischegemeinde.
de).
■ Um Menschenansammlungen zu vermeiden und aufgrund der Hygienemaßnahmen
ausschließlich der Gottesdienst möglich. Jeglicher Verzehr vom mitgebrachten oder vor Ort
zubereiteten Speisen für jemanden anders als sich selbst oder seines Familienangehörigen
ist untersagt.
5. Kindergottesdienst
■ Das Kinder- und Jugendprogramm wird ausgesetzt. Es werden alternativen an der frischen
Luft oder Online in Erwägung gezogen.
6. Kleingruppen | Hauskreise | Kinder- und Jugendarbeit
■ Das Treffen von Gruppen in Kirchräumlichkeiten (Kleingruppen, Gebetsgruppen,
Arbeitsgruppen, Teams, etc.) ist bis auf Weiteres grundsätzlich untersagt. Wegen der
Ausnahmen in dringenden Fällen (Beerdigung, etc.) ist der leitende Priester anzusprechen.
Segnungen, Trauungen, Taufen und sonstige Kausalien werden nach Möglichkeit auf
unbestimmte Zeit verschoben (wenn sich die pandemische Lage stabilisiert hat). Bei
Beerdigungen und Besuche am Sterbebett behält sich der Priester vor das Gebet alleine
oder mit den Mitgliedern nur eines Hausstands zu durchführen. Es gilt in jedem Fall die zum
Zeitpunkt der Durchführung geltende maximale Höchstanzahl an Teilnehmern. Eine
Ausnahme hiervon kann nicht gemacht werden.
■ Menschen einer Risikogruppe wird empfohlen sich mit dem Priester zwecks eines privaten
Gebets o.ä. telefonisch in Verbindung zu setzen. Vom persönlichen Besuch der Kirche wird
abgeraten.
7. Rahmenbedingungen
■ Es soll zu keinem Zeitpunkt zu größeren Menschenansammlungen mit großer Nähe
kommen. In diesem Fall wird der Gottesdienst abgebrochen und, sollte sich die
Ansammlung nicht freiwillig auflösen, die Polizei verständigt.
■ In Abhängigkeit von der Entwicklung der Pandemiesituation, sowie von den gesetzlichen
Auflagen wird stets und kurzfristig geprüft ob das Hygienekonzept den gestellten
Anforderungen entspricht.
Dieses Hygienekonzept wurde unter Beachtung der z.Zt. geltenden rechtlichen Lage, den Vorgaben
des Bischoffstums ROKA in München sowie den Empfehlungen des Bundes der Kirchen erstellt.
Cloppenburg, den 10.11.2020
Pr. O. Nikiforov